Das Wichtigste in drei Schritten
Wenn dein Auto in Deutschland liegen bleibt, bring zuerst dich und deine Mitfahrenden aus dem Gefahrenbereich. Auf der Autobahn ist das besonders wichtig, weil Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit an der Pannenstelle vorbeifahren.
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Warnblinker einschalten und sicher anhalten: Schalte sofort den Warnblinker ein. Fahre nur dann zu einem Parkplatz oder Rastplatz, wenn du ihn sicher erreichen kannst. Eine Pannenbucht kannst du ebenfalls ansteuern, sofern du sie sicher erreichst. Ist das nicht erreichbar, halte auf dem Seitenstreifen. Fahre nicht weiter, wenn der Defekt das Auto unsicher macht. Die VBG empfiehlt, einen besseren Halteplatz nur anzusteuern, wenn du ihn sicher erreichst.
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Vor dem Aussteigen schützen: Zieh die Warnweste möglichst noch im Auto an. Prüfe den Verkehr, bevor du die Tür öffnest, und steig auf der vom Verkehr abgewandten Seite aus, wenn das sicher möglich ist. Bring alle Mitfahrenden weg von der Fahrbahn. Auf der Autobahn wartest du möglichst hinter der Schutzplanke und mit Abstand zum Auto.
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Passende Hilfe rufen: Blockiert dein Auto eine Fahrspur oder gefährdet es den Verkehr, ruf die Polizei unter 110. Bei Verletzten, Feuer oder einem medizinischen Notfall wählst du 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst. Ist die Pannenstelle gesichert und besteht keine unmittelbare Gefahr, verständigst du den Pannendienst. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nennt die 112 für Notfälle mit Feuerwehr oder Rettungsdienst.
Warnen und sicher anhalten
Schalte den Warnblinker ein, sobald du die Panne bemerkst. Bremse kontrolliert und fahre zu einem Parkplatz, Rastplatz oder in eine Pannenbucht, wenn du den Platz sicher erreichst. Auf der Autobahn nutzt du andernfalls den Seitenstreifen. Außerhalb der Autobahn hältst du, wenn es gefahrlos möglich ist, am rechten Fahrbahnrand. Auch der ADAC rät dazu, einen sicheren Halteplatz anzusteuern.
Fahre nicht weiter, wenn der Defekt das Fahrzeug unsicher macht oder andere Verkehrsteilnehmende gefährdet. Erzwinge keinen weiter entfernten Parkplatz: Wenn du das Fahrzeug nicht mehr sicher beherrschst, ist ein kontrollierter Halt an einer weniger geschützten Stelle sicherer als die Weiterfahrt.
Schalte nach dem Anhalten bei Dunkelheit das Standlicht ein und stelle den Motor ab. Besonders auf dem Seitenstreifen der Autobahn bleibt dein Fahrzeug eine Gefahr. Halte dich dort nur so lange wie nötig auf. Als Nächstes bringst du dich und deine Mitfahrenden sicher aus dem Fahrzeug und aus dem Verkehrsbereich.
Vor dem Aussteigen schützen
Zieh die Warnweste möglichst noch im Auto an und beobachte den Verkehr, bevor du eine Tür öffnest. Steig, wenn es die Lage zulässt, auf der vom Verkehr abgewandten Seite aus. Welche Seite sicher ist, hängt von deiner Halteposition und der Umgebung ab.
Bring alle Mitfahrenden aus dem Verkehrsbereich. Auf der Autobahn wartet ihr möglichst hinter der Schutzplanke und mit Abstand zum Auto. Geh aber nur dann hinter die Schutzplanke, wenn du sie sicher erreichst, ohne eine Fahrspur zu überqueren. Behalte Kinder bei dir und leine Hunde an. Lauf nicht auf der Fahrbahn und versuche nicht, den Verkehr selbst zu regeln. Wechsle auf dem Seitenstreifen keine Reifen und versuche dort keine Reparatur. Fordere Hilfe an, wie es auch die Polizei Dortmund empfiehlt.
Warnweste: Pflicht und Empfehlung
In privaten Pkw muss mindestens eine Warnweste mitgeführt werden. Eine allgemeine Pflicht, sie bei einer Panne zu tragen, gibt es in Deutschland nicht. Sie macht dich jedoch besser sichtbar. Bewahre deshalb für jede mitfahrende Person eine Warnweste griffbereit im Innenraum auf und zieh sie vor dem Aussteigen an. Die StVZO regelt die Mitführpflicht; die VBG empfiehlt Warnwesten an Pannenstellen.
Wenn der Ausstieg schwierig ist
Auf einer linken Spur, in einer Baustelle oder ohne Seitenstreifen gibt es keine Regel, die für jede Lage eine sichere Ausstiegsseite vorgibt. Überquere keine Fahrspuren, um eine Schutzplanke zu erreichen.
Findest du wegen der Halteposition, eingeschränkter Mobilität oder anderer Mitfahrender keinen sicheren Weg aus dem Auto, beurteile die unmittelbare Gefahr. Ruf bei Gefahr professionelle Hilfe. Ob du aussteigst oder im Auto bleibst, hängt von der Situation ab.
Warndreieck aufstellen
Stelle das Warndreieck so auf, dass herannahende Fahrer die Pannenstelle rechtzeitig erkennen und reagieren können. Liegt dein Fahrzeug hinter einer Kurve oder Kuppe, muss das Dreieck vor diesem Sichthindernis stehen. Dafür brauchst du meist mehr Abstand zum Fahrzeug.
Geh zum Aufstellort möglichst geschützt, etwa hinter der Leitplanke oder am äußersten Rand neben der Fahrbahn. Überquere keine Fahrspuren. Setze dich dabei nicht dem fließenden Verkehr aus: Wenn du das Dreieck nicht sicher aufstellen kannst, verzichte darauf.
Pflicht und Abstand unterscheiden
Bleibt ein mehrspuriges Fahrzeug dort liegen, wo andere es nicht rechtzeitig als Hindernis erkennen, verlangt § 15 der Straßenverkehrs-Ordnung, sofort das Warnblinklicht einzuschalten. Anschließend musst du mindestens ein tragbares Warnzeichen in ausreichender Entfernung aufstellen. Bei schnellem Verkehr nennt die Vorschrift als Richtwert etwa 100 Meter.
Als praktische Orientierung nennt der ADAC innerorts rund 50 Meter. Auf Landstraßen sind es 100 Meter, auf Autobahnen mindestens 150 Meter. Diese Werte ersetzen keine Beurteilung der Stelle. Bei dichtem Verkehr, schlechter Sicht, Kurven oder Kuppen muss das Warndreieck weiter vor der Pannenstelle stehen, damit der Verkehr es früh genug sieht.
Auf dem Seitenstreifen einer Autobahn bleibt auch der Weg zum Warndreieck gefährlich. Geh nicht auf die Fahrbahn und bring dich nicht in Gefahr, um einen Abstandswert einzuhalten.
Hilfe rufen
Steht ihr sicher und besteht keine unmittelbare Gefahr für andere, kontaktiert den Automobilclub, euren Schutzbriefanbieter, den Herstellerdienst oder einen Pannendienst. Werkstatthelden betreibt keinen eigenen Pannendienst.
Blockiert euer Fahrzeug eine Fahrspur oder gefährden verlorene Teile oder Ladung den Verkehr, ruft die Polizei unter 110. Wählt bei Verletzten, Feuer oder einem medizinischen Notfall sofort 112. Wartet dann nicht auf die Rückmeldung eines Pannendienstes: Die 112 verbindet euch mit Feuerwehr und Rettungsdienst.
Diese Angaben helfen
Nennt Straße oder Autobahnnummer und Fahrtrichtung. Beschreibt euren Standort so genau wie möglich. Auf der Autobahn helfen die letzte Ausfahrt, ein Rastplatz oder ein Kilometerzeichen. Gebt außerdem Kennzeichen und Fahrzeugtyp an. Beschreibt den Defekt und sagt, ob eine Fahrspur blockiert ist. Auch die ADAC-Hinweise für Pannen empfehlen, den genauen Standort und die Art der Panne mitzuteilen.
Nutzt eine Notrufsäule nur, wenn ihr sie gefahrlos erreicht. Überquert dafür keine Fahrspur. Bleibt lieber an einem geschützten Ort und ruft mit dem Mobiltelefon an. Hinweise zur Pannenhilfe nennen Notrufsäulen als weitere Möglichkeit.
Tunnel und Abschleppen
Im Tunnel gelten andere Schritte als am Straßenrand. Folge dort den Durchsagen, nutze die Notrufstation und beachte die Fluchtwege. Beim Abschleppen hängt es von der Verkehrslage und der Fahrzeugtechnik ab, was erlaubt und sicher ist.
Bei einer Panne im Tunnel
Schalte den Warnblinker ein und fahre aus dem Tunnel, wenn dein Fahrzeug noch sicher fahrbereit ist. Schaffst du das nicht, halte in einer Pannenbucht oder so weit rechts wie möglich am Fahrbahnrand. Stelle den Motor ab.
Rufe Hilfe über die Notrufstation im Tunnel. Dort lässt sich dein Standort schnell zuordnen. Beachte Durchsagen und Anweisungen der Tunnelüberwachung. Das Fernstraßen-Bundesamt nennt diese Schritte für Pannen im Tunnel.
Bei Feuer oder Rauch löse an der Notrufstation Alarm aus. Verlasse den Tunnel über einen Notausgang, wenn Feuer oder Rauch den Weg versperren oder du das Fahrzeug nicht sicher verlassen kannst. Versuche nur zu löschen, wenn du dich dabei nicht selbst gefährdest.
Beim Abschleppen vorsichtig sein
Wird ein Fahrzeug auf der Autobahn abgeschleppt, musst du an der nächsten Ausfahrt abfahren. Beide Fahrzeuge müssen den Warnblinker einschalten. Ein Fahrzeug, das außerhalb der Autobahn liegen geblieben ist, darf nicht auf die Autobahn abgeschleppt werden. Das regelt § 15a der Straßenverkehrs-Ordnung.
Ob dein Auto mit einem Abschleppseil oder einer Abschleppstange bewegt werden darf, steht in der Betriebsanleitung. Bei Automatikfahrzeugen gelten oft Grenzen für Geschwindigkeit und Strecke; manche Modelle dürfen nur verladen werden. Auch Elektroautos müssen in der Regel auf einen Transporter, weil sich durch das Ziehen Schäden am Antrieb oder an der Hochvoltbatterie ergeben können. Prüfe deshalb die Herstellervorgaben oder rufe den Pannendienst, bevor du selbst abschleppst.
Für eine Panne vorsorgen
Lege Warndreieck, Erste-Hilfe-Material und Warnwesten griffbereit ins Fahrzeug. Für Pkw sind ein Warndreieck, mindestens eine Warnweste und Erste-Hilfe-Material vorgeschrieben (§ 53a StVZO und § 35h StVZO). Lege für jede mitfahrende Person eine Warnweste bereit. Prüfe das Erste-Hilfe-Material regelmäßig auf Vollständigkeit und Haltbarkeit.
Speichere die Nummer deines Automobilclubs, Schutzbriefanbieters oder Pannendienstes im Mobiltelefon. Dann hast du sie griffbereit, wenn du unterwegs Hilfe brauchst.
Batterieprobleme waren 2025 mit 45,4 Prozent die häufigste in der ADAC-Pannenstatistik 2026 erfasste Pannenursache. Die Statistik wertet Einsätze des ADAC und seiner Mobilitätspartner aus. Sie erfasst daher nicht alle Pannen in Deutschland.
Eine Warnweste macht dich besser sichtbar. Sie garantiert jedoch nicht, dass andere Verkehrsteilnehmende dich rechtzeitig sehen. Halte dich nach einer Panne deshalb an einem möglichst geschützten Ort auf.
Häufige Fragen zur Autopanne
Muss jede Person eine Warnweste haben?
Nein. In einem privaten Pkw muss mindestens eine Warnweste mitgeführt werden. Für mehr Sicherheit sollte für jede mitfahrende Person eine Weste griffbereit im Innenraum liegen. Zieh sie vor dem Aussteigen an. Die StVZO schreibt bei einer Panne keine allgemeine Tragepflicht vor.
Wie weit entfernt steht das Warndreieck?
Das Warndreieck muss so stehen, dass andere Fahrer die Pannenstelle rechtzeitig erkennen. Als Orientierung gelten etwa 50 Meter innerorts, 100 Meter auf Landstraßen und mindestens 150 Meter auf Autobahnen. Das sind Richtwerte, keine gesetzlich festgelegten Abstände für jede Straße. Bei Kurven, Kuppen oder schlechter Sicht stellst du das Dreieck vor dem Sichthindernis auf. Die StVO nennt bei schnell fließendem Verkehr etwa 100 Meter; der ADAC empfiehlt auf Autobahnen mindestens 150 Meter.
Darf ich im Auto warten?
Warte auf der Autobahn möglichst abseits des Autos, am besten hinter der Schutzplanke, und steige nur aus, wenn du diesen sicheren Bereich gefahrlos erreichst. Gibt es keinen sicheren Weg dorthin, hängt das richtige Verhalten von der konkreten Gefahr ab. Blockiert dein Auto eine Fahrspur oder droht ein Unfall, ruf die Polizei.
Wann rufe ich 110 oder 112?
Wähl 110, wenn dein Fahrzeug eine Fahrspur blockiert oder Teile des Autos oder der Ladung den Verkehr gefährden. Bei Verletzten, Feuer oder einem medizinischen Notfall rufst du 112. Ist die Pannenstelle gesichert und besteht keine unmittelbare Gefahr, kontaktierst du den Pannendienst.
Darf ich selbst den Reifen wechseln?
Auf dem Seitenstreifen der Autobahn solltest du keinen Reifen wechseln. Der vorbeifahrende Verkehr bleibt dort eine unmittelbare Gefahr. Fordere stattdessen professionelle Hilfe an. An einem ausreichend sicheren Ort außerhalb des Verkehrsbereichs kannst du den Reifen wechseln. Die Polizei Dortmund rät ausdrücklich von Reparaturen auf dem Autobahnseitenstreifen ab.
Wie wird auf der Autobahn abgeschleppt?
Ein auf der Autobahn liegen gebliebenes Fahrzeug darfst du nur bis zur nächsten Ausfahrt abschleppen lassen. In beiden Fahrzeugen muss das Warnblinklicht eingeschaltet sein. Ein Fahrzeug, das außerhalb der Autobahn liegen geblieben ist, darf nicht zum Abschleppen auf die Autobahn fahren. Ob dein Fahrzeug technisch abgeschleppt werden darf, hängt vom Defekt und den Herstellervorgaben ab. Maßgeblich ist § 15a StVO.
Schritte bei einer Autopanne
- Schalte den Warnblinker ein und halte kontrolliert an. Fahre nur dann noch zu einem Parkplatz oder einer Pannenbucht, wenn das Fahrzeug sicher fahrbereit ist; auf der Autobahn ist sonst der Seitenstreifen die Ausweichmöglichkeit.
- Bringe dich und Mitfahrende aus dem Verkehrsbereich. Ziehe möglichst vor dem Aussteigen eine Warnweste an. Warte auf der Autobahn nach Möglichkeit hinter der Schutzplanke und überquere keine Fahrspuren.
- Warne den Verkehr nur, wenn du dich dabei nicht gefährdest. Stelle das Warndreieck so auf, dass es rechtzeitig sichtbar ist. Als Orientierung gelten etwa 50 Meter innerorts, 100 Meter auf Landstraßen und mindestens 150 Meter auf Autobahnen; Kurven und Kuppen erfordern mehr Abstand.
- Rufe die passende Hilfe. Wähle 110, wenn das Fahrzeug oder Teile davon den Verkehr gefährden, und 112 bei Verletzten, Feuer oder einem medizinischen Notfall. Bei einer abgesicherten technischen Panne verständigst du den Pannendienst.
- Überlasse riskante Arbeiten und ungeklärtes Abschleppen Fachleuten. Wechsle auf dem Autobahnseitenstreifen keinen Reifen. Beim Abschleppen auf der Autobahn müssen beide Fahrzeuge den Warnblinker einschalten und die nächste Ausfahrt nehmen; beachte außerdem die Herstellervorgaben.
FAQ
Muss jede Person im Auto eine Warnweste haben?
Für private Pkw schreibt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung mindestens eine Warnweste vor. Für mehr Sicherheit solltest du für alle Mitfahrenden eine Weste griffbereit haben.
Muss ich die Warnweste bei einer Panne tragen?
Eine allgemeine Pflicht, die Warnweste bei einer Panne zu tragen, besteht in Deutschland nicht. Zieh sie trotzdem möglichst an, bevor du aussteigst, und bring dich an einen geschützten Ort.
Wie weit entfernt muss das Warndreieck stehen?
Das Warndreieck muss so stehen, dass der Verkehr rechtzeitig gewarnt wird. Als Orientierung gelten etwa 50 Meter innerorts, 100 Meter auf Landstraßen und mindestens 150 Meter auf Autobahnen; bei Kurven, Kuppen oder schlechter Sicht muss es früher erkennbar sein.
Wie verständige ich die passende Hilfe?
Bei einer abgesicherten technischen Panne rufst du den Pannendienst, etwa über deinen Automobilclub, Schutzbriefanbieter oder Herstellerdienst. Nenne Straße oder Autobahn, Fahrtrichtung und möglichst genaue Position sowie, ob eine Spur blockiert ist.
Wann rufe ich 110 und wann 112?
Ruf die Polizei unter 110, wenn das Fahrzeug, Fahrzeugteile oder Ladung den Verkehr gefährden. Bei Verletzten, Feuer oder einem medizinischen Notfall wählst du 112; ein Notruf darf nicht durch den Anruf beim Pannendienst verzögert werden.
Darf ich während des Wartens im Auto bleiben?
Auf der Autobahn wartest du möglichst abseits des Fahrzeugs, vorzugsweise hinter der Schutzplanke und mit Abstand zum Auto. Steig nur aus, wenn du den geschützten Bereich gefahrlos erreichst. Gibt es keinen sicheren Weg dorthin und blockiert dein Auto eine Fahrspur oder droht ein Unfall, ruf die Polizei unter 110.
Was mache ich, wenn ich auf dem Autobahnseitenstreifen eine Reifenpanne habe?
Wechsle den Reifen dort nicht selbst und versuche keine Reparatur am Seitenstreifen. Bring dich und die Mitfahrenden, sofern gefahrlos möglich, an einen geschützten Ort und ruf professionelle Hilfe.
Darf mich ein anderes Auto von der Autobahn abschleppen?
Wird ein auf der Autobahn liegen gebliebenes Fahrzeug abgeschleppt, muss das Gespann die nächste Ausfahrt nehmen; beide Fahrzeuge müssen Warnblinklicht einschalten. Ob das Abschleppen technisch zulässig ist, hängt auch vom Defekt und den Herstellervorgaben ab, besonders bei Automatik- und Elektroautos.
Was ist bei einer Panne im Tunnel anders?
Wenn möglich, fahr aus dem Tunnel; sonst nutze eine Pannenbucht oder halte am Fahrbahnrand an und stell den Motor ab. Verständige Hilfe über die Notrufstation und beachte die Durchsagen; bei Feuer löse Alarm aus und verlasse den Tunnel nötigenfalls über einen Notausgang.
Beachte die Betriebsanleitung deines Fahrzeugs. Bei sicherheitsrelevanten Arbeiten oder unklaren Symptomen hilft eine qualifizierte Werkstatt.



